Horizontalsperre

Wasser steigt von unten in Ihren Wänden auf? Schimmel wird schon sichtbar?

Die Ursache

Riecht es in Ihrem Wohnzimmer oder in Ihrem Haus feucht und muffig? Dies könnte Feuchtigkeit im Mauerwerk der Wände sein, die immer weiter hochzieht! Aufgrund des Kapillareffekts kann Wasser entgegen der Schwerkraft auch nach oben aufsteigen – im Laufe der Zeit zieht die Wand die Feuchtigkeit nach oben. Als Folge können in Ihren Wohnräumen diverse Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelpilze entstehen!

Unsere Lösung – eine Horizontalsperre

Die Lösung hierfür ist eine sogenannte Horizontalsperre oder auch Horizontalabdichtung. Diese Abdichtung verhindert, dass die Feuchtigkeit aus dem Unter- oder Kellergeschoss weiter in das Mauerwerk aufsteigt. Die kapillarbrechende Schicht verhindert, dass das Mauerwerk die Feuchtigkeit transportiert. Dadurch kann die restliche Wand oberhalb der Horizontalsperre trocknen.

In vielen Neubauten wird die Horizontalsperre standardmäßig als Bitumenbahn oder als Folie verbaut. In den meisten Altbauten existiert keine derartige Abdichtung oder häufig ist die vorhandene Abdichtung nicht mehr wirksam. Ein nachträglicher Einbau einer Horizontalsperre, z. B. im Keller-Mauerwerk, durch einen Fachmann – wie zum Beispiel unser Unternehmen – ist möglich. Eine ergänzende Schimmelbeseitigung ist oft notwendig.

Es gibt drei Arten von Horizontalsperren. Detaillierte Informationen können Sie hier nachlesen. Wir beraten Sie selbstverständlich gerne, welche Horizontalsperre für Ihren individuellen Fall am besten geeignet ist.

Horizontalsperre mit Sanierputz

Kompetente Abdichtungen
aus Mönchengladbach

Haben Sie einen Feuchtigkeitsschaden und möchten diesen fachmännisch sanieren lassen? Wir sind für Sie in Mönchengladbach, Viersen, im Kreis Düsseldorf, im Kreis Neuss und Umgebung im Einsatz! Rufen Sie an unter 02166 – 855 37 87 oder schreiben Sie uns an mail@erik-koehnen.de – wir beraten Sie gerne persönlich.

Mechanische Horizontalsperre

Chromstahlblech-Verfahren

Mit Pressluft schlagen wir überlappende, gewellte Chromstahlplatten in das Mauerwerk entlang der horizontalen Lagerfuge ein. Dadurch kann kein Wasser mehr oberhalb der Platten gelangen.

Mauersäge-Verfahren

Wir sichern die feuchte Wand und schlitzen diese mithilfe einer Kettensäge und keilen die entstandene Fuge aus. Diese Fuge legen wir mit einer Dichtungsbahn aus Kunststoff-Fiberglasplatten, einer speziellen Metallfolie, Edelstahlblechen oder Bitumenpappe aus. Diese Abdichtung verhindert das weitere Aufsteigen von Feuchtigkeit.

Bohrkern-Verfahren

Wir bohren Löcher in die feuchte Wand, die über die gesamte Mauertiefe reichen. Diese reinigen wir anschließend und füllen sie mit Mörtel. Sobald der Mörtel ausgehärtet ist, bohren wir in die verbliebenen Zwischenräume weitere Löcher, die anschließend auch gereinigt und mit Mörtel befüllt werden. Final entsteht eine durchgehende Sperrschicht, die kein weiteres Aufsteigen von Feuchtigkeit zulässt.

Maueraustausch-Verfahren

Dieses Verfahren der Horizontalabdichtung wird heute kaum noch angewandt. Hier wurden Schritt für Schritt Teile der Mauer entfernt und mit einer Sperrschicht bzw. Dichtungsbahn aus bitumenkaschierter Metallfolie oder Bitumenpappe erneuert.

Chemische Horizontalsperre

Injektionsverfahren (oder auch Bohrlochtränk- Verfahren)

Wir bohren schräg oder vertikal, je nach Verfahren, von oben und mit geringem Abstand voneinander Löcher in die feuchte Wand und befüllen diese Löcher, teilweise unter Druck, mit einem Injektionsmittel. Dieses Mittel füllt die Poren, sowie Hohl- und Zwischenwände der Wand aus und bildet nach dem Aushärten eine Horizontalabdichtung.  Dieses Verfahren ist ungeeignet für Natursteine oder Hohlsteine, da hierbei die Hohl- und Zwischenräume zwar gefüllt, aber nicht vollständig abdichtend befüllt werden können. Als Injektionsmittel kommen bei dieser Horizontalsperre verschiedene chemische Substanzen in Frage, die in Abhängigkeit vom vorliegenden Mauerwerk von uns ausgewählt werden.

Möglich ist beispielsweise Silikonharz. Durch Polymerisation wird das ins Mauerwerk eingebrachte Silikonharz fest. Die Sperre aus Silikonharz ist säurebeständig und elastisch.

Elektrophysikalische Entfeuchtung (elektroosmotische Verfahren)

Wassermoleküle können durch magnetische oder elektrische Felder in ihrer kapillaren Steigung aufgehalten oder umgedreht werden. Dies erfordert jedoch sehr starke Feldkräfte, die nur schwer erreichbar sind. Deshalb wird diese Form in der Praxis kaum angewendet.

Aktive Elektroosmose:
Elektroden in der Mauer erreichen eine Spannung von 3-50 Volt.

Passive Verfahren:
Durch den galvanischen Abbau von Elektroden wird ein elektrisches Feld erzeugt.

Wir beraten Sie gerne zu der für Ihren Fall geeigneten Horizontalsperre. Rufen Sie uns oder schreiben Sie uns.

Feuchtigkeit entdeckt? Gerne helfen wir Ihnen!

02166 - 855 37 87 mail@erik-koehnen.de